Fortbildung in Kopenhagen mit Dr. Joe Dispenza
20. bis 26. September 2026
Wie hängen Gedanken, Emotionen und eingeübte Verhaltensweisen zusammen? Und welche Rolle kann mentales Training dabei spielen, Veränderungen anzustoßen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Fortbildung mit Dr. Joe Dispenza vom 20. bis 26. September 2026 in Kopenhagen.
Dr. Joe Dispenzas Ansatz greift Themen wie Neurologie, Gehirnfunktionen und Zellbiologie auf. Er verbindet Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Neuroplastizität mit Meditationen und Visualisierungen. Ergänzend bezieht er Konzepte aus der Quantenphysik in seine Erklärungsmodelle ein. Dabei ist es wichtig, zwischen etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen und weiterführenden Deutungen zu unterscheiden.
Neuroplastizität und mentales Training
Ein zentraler Themenbereich ist die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Erfahrungen, Lernen und wiederholtes Üben zu verändern. Für das mentale Training eröffnet diese Fähigkeit eine spannende Perspektive: Gewohnte Denk- und Verhaltensmuster sind nicht unveränderlich.
Meditationen und Visualisierungen dienen in Dispenzas Ansatz dazu, die Aufmerksamkeit bewusst auszurichten und sich mit inneren Mustern auseinanderzusetzen. Die Verbindung von theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen bietet dabei Anregungen für einen bewussteren Umgang mit Gedanken und Emotionen.
Wissenschaftliche Begleitung und Einordnung
Nach Angaben des Veranstalters werden die Fortbildungen durch wissenschaftliche Messungen und anschließende Auswertungen begleitet. Solche Untersuchungen können Hinweise auf Veränderungen liefern. Welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können, hängt jedoch von den verwendeten Methoden und der Qualität der jeweiligen Studien ab. Messbare Veränderungen sind nicht automatisch ein Nachweis für eine bestimmte Wirkung.
Die Fortbildung bot damit Anlass, sich intensiv mit mentalem Training und neurowissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen: offen für neue Impulse und zugleich mit einem differenzierten Blick auf ihre wissenschaftliche Grundlage.